Samstag unter Beobachtung: Wetterwarnung erfasst weite Teile des Landes
Nach turbulenten Tagen voller Überschwemmungen und Sturmböen beginnt dieser Samstag unter wachsamen Augen. Im Westen, in den Bergregionen und entlang der Mittelmeerküste stellen sich Anwohner dieselbe dringende Frage: Besteht heute Grund zur Sorge? Die offizielle Warnkarte liefert eine eindeutige Antwort – am 7. Februar 2026 leuchtet sie großflächig gelb.
Laut der Wetterwarnung vom Samstag, 7. Februar 2026, die von Météo-France veröffentlicht wurde, befinden sich 27 Départements auf gelber Warnstufe. Betroffen sind Gebiete durch Überschwemmungen, Lawinen und Gewitter. Besonders exponiert zeigen sich die Atlantikküste, die Loire-Täler, die Alpen- und Korsika-Massive sowie die Mittelmeerregion. Zwar hat sich die Lage seit Wochenmitte deutlich entspannt, doch das Land bleibt in mehrere Risikozonen aufgeteilt.
Aktuelle Warnstufen: Welche Regionen jetzt besonders aufpassen müssen
Gelb auf der Warnkarte bedeutet: Die angekündigten Wetterphänomene sind für die Jahreszeit typisch, können jedoch lokal gefährlich werden – insbesondere zur falschen Zeit am falschen Ort. Die Verteilung gestaltet sich klar: Fünfzehn Départements werden wegen Hochwasser und Überschwemmungen überwacht, neun wegen Lawinengefahr, sieben wegen teils heftiger Gewitter.
Am Mittwoch, dem 4. Februar, standen noch 38 Départements unter Beobachtung, darunter die Gironde mit orangefarbener Warnstufe aufgrund bereits erheblicher Überflutungen. Freitags verblieben vier Départements auf Orange wegen Hochwasser oder Sturmfluten. An diesem Samstagmorgen betrifft die höhere Warnstufe nur noch Gironde und Finistère, mit einer für nachmittags angekündigten Rückkehr zu Gelb. Im übrigen Gebiet dominiert die gelbe Warnstufe – dennoch bleibt Wachsamkeit bei Bulletins sowie der Entwicklung von Wasserläufen und Schneedecke geboten.
Hochwasser, Gewitter, Lawinen: Diese Zonen trifft es heute am härtesten
Das Überschwemmungsrisiko betrifft hauptsächlich fünfzehn Départements an Atlantik und Loire, wo die Böden bereits mehrere aufeinanderfolgende Wettertiefs verkraften mussten. In Nantes wurden 5,2 mm Niederschlag mit Böen bis 49 km/h gemessen, während in Lannion die Mengen 10,4 mm erreichten und der Südwestwind bis zu 57 km/h wehte. Weiter südlich, in Égletons in der Corrèze, kamen 13,5 mm mäßiger Regen zu bereits wassergesättigten Böden hinzu – ausreichend, um kleinere Wasserläufe reagieren zu lassen und den Verkehr auf manchen Nebenstraßen zu erschweren.
Rund ums Mittelmeer richtet sich das Gewitterrisiko an sieben Départements, darunter Gard, Hérault, Var, Bouches-du-Rhône und Korsika, mit zeitweise sehr intensiven Schauern. In Korsika-Süd registrierten die Messstationen Sartène und Appietto jeweils 28,5 mm und 15,4 mm Niederschlag, begleitet von Böen nahe 38 km/h – genug, um schnelle Überschwemmungen in Städten und plötzliche Reaktionen kleiner Küstenbäche auszulösen. Gleichzeitig bleiben neun Bergdépartements, von den Hautes-Pyrénées bis zur Haute-Corse über Isère, Savoie, Haute-Savoie oder Hautes-Alpes, in Lawinenwarnstufe. Die beobachtete Erwärmung, beispielsweise in Eybens mit nachmittäglichen 12 °C, destabilisiert die Schneedecke.
Gelbe Warnstufe verstehen: So verhalten Sie sich richtig bei den drei Hauptgefahren
Gelb bedeutet keineswegs Entwarnung: Die Situation verfolgen, Meldungen hören, bestimmte Aktivitäten bei Bedarf verschieben. Karten werden mindestens zweimal täglich aktualisiert, etwa um 6 Uhr und 16 Uhr, um die Überwachung von Hochwasser, Gewitterlagen und Lawinengefahr in den Bergen anzupassen, wo Ausrüstung wie LVS-Gerät, Schaufel und Sonde unverzichtbar bleibt.
Vor Ort begrenzen einige einfache Verhaltensweisen die Risiken erheblich – ob man nahe einem Fluss lebt, in der Stadt oder in den Bergen.
- Überschwemmte Straßen und Wege meiden, selbst wenn das Wasser flach erscheint.
- Fahrzeuge und empfindliche Gegenstände fernab von Ufern in Sicherheit bringen.
- In den Bergen oder bei Gewitter angemessen ausrüsten und solide Unterschlupfmöglichkeiten ausfindig machen.










