Diese 9 Unwetter-Namen sollten Sie für 2026 kennen: Marta, Pedro und Samuel kommen

Was sich hinter den Unwetter-Namen wirklich verbirgt

Nach Alice, Goretti und Joseph stehen bereits die nächsten Namen für wetterbedingte Turbulenzen fest. Neun Stürme sind für 2026 bereits benannt, obwohl niemand genau sagen kann, wann sie über Deutschland und Europa hinwegziehen werden. Die meteorologische Wissenschaft hat diese Bezeichnungen im Voraus festgelegt.

Derzeit wirbelt Tiefdruckgebiet Leonardo über weite Teile Europas hinweg und beeinflusst Frankreich, Spanien und Portugal gleichermaßen. Interessanterweise handelt es sich bei Leonardo strenggenommen nicht um einen klassischen Sturm – dennoch verwenden wir diesen Begriff umgangssprachlich.

Wie Unwetter ihre Namen erhalten: Ein europäisches System

Die Namensgebung folgt einem faszinierenden internationalen Prinzip. Länder wie Frankreich, Belgien und Luxemburg nutzen eine gemeinsame Liste meteorologischer Begriffe. Großbritannien, Irland und die Niederlande arbeiten dagegen mit einer völlig anderen Namensliste.

Entscheidend ist: Das zuerst betroffene Land bestimmt den Namen. Sobald Windgeschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h mit starken Niederschlägen zusammentreffen, erhält das Wetterphänomen seine offizielle Bezeichnung vom ersten getroffenen Staat.

Marta bis Wilma: Die komplette Liste für 2026

Ein Unwetter entsteht durch die Kombination starker Winde und heftiger Niederschläge. Während Leonardo momentan hauptsächlich Südeuropa heimsucht, haben Meteorologen bereits die kommenden Namen festgelegt.

Für 2026 erwarten uns folgende Bezeichnungen: Marta, Nils, Oriana, Pedro, Regina, Samuel, Therese, Victor und Wilma. Eine beachtliche Reihe! Bereiten Sie sich auf turbulente Wetterphasen vor – auch wenn der exakte Zeitpunkt unvorhersehbar bleibt.

Extreme Regenmengen als größte Gefahr

Neben Windgeschwindigkeiten von mindestens 80 bis 100 km/h stellen die massiven Regenfälle die eigentliche Bedrohung dar. Heftige Niederschläge führen regelmäßig zu erheblichen Überschwemmungen.

Ein eindrucksvolles Beispiel: Am 4. Februar erreichte Leonardo Spitzenwerte von 500 mm Niederschlag innerhalb von nur 24 Stunden in Andalusien. Die kommenden 48 Stunden könnten ähnliche Extreme bringen.

Wissenschaftlich präzise müsste man eigentlich von „Tiefdruckgebiet Leonardo“ sprechen, da Niederschläge die Windstärken überwiegen. Der Begriff „Unwetter“ vereinfacht jedoch komplexe meteorologische Vorgänge und macht sie für die Öffentlichkeit verständlicher.

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