Donnerstag, 29. Januar: Wetterwarnungen verschärft – Diese Regionen sind betroffen

Wenn Starkregen, instabile Schneedecken und Sturmböen zusammenkommen

Anhaltende Niederschläge entlang der Atlantikküste, gesättigte Böden in der Bretagne und eine unbeständige Schneedecke in den Bergen – Frankreich durchlebt Ende Januar 2026 erneut eine turbulente Wetterphase. Von Hochwasser über Lawinengefahr bis hin zu heftigen Windböen bleiben die Warnkarten von Météo-France bunt eingefärbt, mit direkten Folgen für den Verkehr, Outdoor-Aktivitäten und sogar landwirtschaftliche Arbeiten.

An diesem Donnerstag, dem 29. Januar 2026, bleibt die Bretagne wegen Überschwemmungen unter Beobachtung, während die Alpen und Pyrenäen von einem deutlichen Lawinenrisiko erschüttert werden und der Wind entlang der Atlantikfassade zunimmt. Die Lage entwickelt sich stündlich weiter – deshalb ist es entscheidend, den genauen Stand der Warnungen zu kennen: Wie viele Départements sind heute betroffen?

Wetterwarnungen am 29. Januar 2026: So viele Départements stehen unter Beobachtung

Die von Météo-France veröffentlichten und vom Account VigiMétéoFrance verbreiteten Karten zeigen ein Land, das mehrere Tage nach dem Höhepunkt der bretonischen Hochwasser weiterhin großflächig in Alarmbereitschaft ist. Die Risiken variieren regional: Überschwemmungen durch Flüsse in der Bretagne und bis in den Nordosten, Lawinen in den Gebirgszügen, starke Winde und Gewitter vom Baskenland bis zur aquitanischen Küste bringen mehr als zwanzig Départements in das Wetterwarnsystem dieses Donnerstags.

Insgesamt befinden sich an diesem Donnerstag 29 Départements unter Wetterwarnung. Die neuesten Bulletins von Météo-France verzeichnen 13 Lawinenwarnungen, 16 Hochwasserwarnungen – davon 2 in Orange – sowie 10 Windwarnungen und 4 Gewitterwarnungen. Da ein und dasselbe Gebiet von mehreren Phänomenen betroffen sein kann, übersteigt die Summe dieser Warnungen logischerweise die Zahl der betroffenen Départements.

Überschwemmungen: Bretagne in Orange-Warnstufe, weitere Flüsse unter Spannung

Hochwasser bleibt die am meisten medial präsente Gefahr, insbesondere in der Bretagne. Am 29. Januar betrifft die orange Warnstufe zwei Départements: Morbihan und Ille-et-Vilaine, wo Überschwemmungen Straßen, Bahnstrecken und Stromnetze beeinträchtigen können. In Guidel wurden 16,1 mm Regen bei Böen bis 80 km/h gemessen, in Lorient 20,1 mm bei 56 km/h, während in Saint-Malo die Böen 51 km/h auf bereits wassergesättigten Böden erreichten.

Rund um diese beiden Départements bleiben 14 weitere Départements in gelber Warnstufe wegen Hochwassergefahr, vom Finistère bis zur Meurthe-et-Moselle. In Quimper fielen innerhalb von 24 Stunden 21,9 mm Regen bei Böen von 54 km/h – ein Zeichen dafür, dass Böden und Flüsse weiterhin unter Druck stehen. Nach einer Episode, in der alle vier bretonischen Départements auf Orange wegen Hochwassergefahr gesetzt wurden, verfolgt Vigicrues die Entwicklung der Pegelstände in enger Abstimmung mit den Diensten von Météo-France weiter genau.

Lawinen, Sturmböen und Gewitter: 27 Départements ebenfalls im Blick

In den Bergen kommt die Gefahr vor allem von Lawinen: 13 Départements in den Alpen und Pyrenäen stehen unter Warnung, darunter Savoie, Haute-Savoie, Isère oder auch Hautes-Pyrénées. Die untere Schneeschicht bleibt instabil und kann schon bei geringer Belastung nachgeben, selbst in Höhen um 1.500 Meter. In der Pyrenäenkette, vom Baskenland bis zur Haute-Garonne, beschwert die Abfolge feuchter Episoden den Schnee und begünstigt instabile Schneebrettbildung, während Garonne und Adour anschwellen und die Aussaat verzögern, wie das Office national des forêts betonte.

Im Flachland bleiben Wind und Gewitter stark im Fokus. Zehn Départements, darunter Pyrénées-Atlantiques, Korsika und die Küste der Charente, stehen unter Windwarnung mit Böen über 70 km/h, während vier Départements im Südwesten (Landes, Gironde, Hautes-Pyrénées, Pyrénées-Atlantiques) unter Gewitterwarnung stehen – mit punktuellem Hagel und möglichen Blitzeinschlägen.

  • Ufer und überflutete Straßen meiden
  • Windempfindliche Gegenstände sichern und Arbeiten in der Höhe verschieben

Die Meteorologen stützen sich auf ihre numerischen Modelle und Daten von Copernicus. Eine Beruhigung wird für Freitag angedeutet, doch bis dahin bleibt Vorsicht geboten.

Nach oben scrollen