Wetterumschwung ab 5. März: Diese deutschen Regionen erwarten Regen und Stürme

Kurze Verschnaufpause nach nassem Februar

Der Februar 2026 zeigte sich außergewöhnlich regenreich – doch der Monatswechsel bringt endlich eine willkommene Unterbrechung. Über weiten Landesteilen zeigt sich die Sonne, während die Temperaturen spürbar über die jahreszeitlichen Durchschnittswerte klettern. Diese sonnige Phase könnte allerdings nur von kurzer Dauer sein.

Laut den Vorhersagen von Météo-France zeichnet sich bereits ab Donnerstag, dem 5. März eine deutliche Wetteränderung ab. Regenfälle kehren in mehrere Regionen zurück, besonders die südliche Landeshälfte und die Atlantikküste sind betroffen.

Frühlingshaft mild zum Wochenstart

Zu Wochenbeginn genießt ein Großteil des Territoriums strahlend helles und verhältnismäßig mildes Wetter. Ein nördlich von Europa positioniertes Hochdruckgebiet schiebt Störungen vorübergehend in Richtung Mittelmeerraum ab. Sonnenschein dominiert die meisten Gebiete, auch wenn einzelne Wolkenfelder stellenweise verharren.

Zwischen Languedoc, der Toulouse-Region, dem Rhônetal und dem Zentralmassiv zeigen sich besonders hartnäckige Nebelfelder. Die Temperaturwerte gestalten sich für die Jahreszeit bemerkenswert angenehm.

Höchstwerte pendeln zwischen 14 und 18 Grad Celsius, im Baskenland und Béarn werden sogar 20 bis 21 Grad erreicht. Nach den ergiebigen Regenfällen im Februar ermöglicht diese kurze meteorologische Atempause die Aufhebung der meisten Hochwasserwarnungen im Landesgebiet.

Wettersystem Regina bringt die Wende

Ab Donnerstag, dem 5. März bahnt sich allerdings ein Umschwung an. Ein Tiefdruckgebiet namens Regina, das sich weiter südlich formiert, zieht zur Iberischen Halbinsel hinauf und beeinflusst anschließend das französische Wetter.

Dieses Drucksystem führt feuchte und instabile Luftmassen heran, was die Rückkehr von Niederschlägen und Schauern begünstigt – hauptsächlich in der südlichen Landeshälfte. Die Mittelmeerregionen verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Départements wie Hérault, Aude, Gard oder Pyrénées-Orientales könnten ausgeprägtere Regenfälle erleben – bei ohnehin bereits durchnässten Böden eine heikle Situation. Gleichzeitig verliert das schützende Hochdruckgebiet vom Wochenanfang zunehmend an Kraft, wodurch Störungen freie Bahn erhalten.

Gespaltenes Wettergeschehen zwischen Nord und Süd

Ab Donnerstag und verstärkt am Freitag zeichnet sich ein zweigeteiltes Frankreich ab. In der Südhälfte und entlang der Atlantikfassade nehmen Regenfälle zu und breiten sich schrittweise westwärts sowie in zentrale Gebiete aus.

Im Gegensatz dazu bewahren Regionen nördlich der Seine und im Nordosten stabilere Verhältnisse mit häufig sonnigen Abschnitten. Die Temperaturen bleiben trotz heranziehender Störungen relativ mild für die Jahreszeit.

Diese Milde trägt allerdings zu einer feuchteren Atmosphäre bei, was die Niederschlagsintensität verstärken kann. Ersten Tendenzen zufolge setzt sich diese Konstellation über das Wochenende fort – mit anhaltend unbeständigem Wetter im Süden, während der Norden überwiegend aufgelockert bleibt.

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