Freitag der 13.: Der vergessene Grund, warum Großeltern an diesem Tag Ackerbohnen aussäten (und was das für Ihre Ernte bedeutet)

Warum dieser besondere Tag perfekt für die Aussaat ist

Rund um das Mittelmeer gehören sie seit Jahrhunderten zur Tradition. Ackerbohnen sind nicht nur kinderleicht anzubauen, sondern schmecken hervorragend und stecken voller gesundheitlicher Vorteile. Besonders interessant: Der heutige Freitag, 13. Februar 2026, gilt als idealer Zeitpunkt für die Aussaat dieser wertvollen Hülsenfrucht. Das hat einen guten Grund.

Ackerbohnen – unterschätzte Kraftpakete aus der Natur

In einer grünen Schale verstecken sich wahre Nährstoffwunder in Weiß oder Grün. Wir sprechen von der Ackerbohne! Seit jeher geschätzt für ihre besondere Konsistenz und den leicht nussigen Geschmack, punktet dieses Gemüse auch mit beeindruckenden gesundheitlichen Pluspunkten.

Der Nährstoffgehalt kann sich sehen lassen: reichlich pflanzliche Proteine, essenzielle Aminosäuren und Ballaststoffe bilden die Basis. Dazu kommen wichtige Vitamine (K, C, B3 und D) sowie Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium. Das Ergebnis? Mehr Energie im Alltag, eine gesunde Verdauung, ein gestärktes Immunsystem und ein kräftiges Herz.

Der alte Brauch mit dem Freitag, dem 13. Februar

In sehr südlichen oder milden Gegenden können Ackerbohnen bereits ab Herbst in die Erde – die Ernte erfolgt dann etwa drei Monate später. Für die meisten anderen Regionen empfiehlt sich jedoch der Februar oder März als optimaler Aussaatzeitpunkt, ob im Gemüsebeet oder sogar im Topf auf dem Balkon.

Unsere Vorfahren wählten für die Aussaat gezielt die Zeit um den 13. Februar herum. In dieser Phase endet der abnehmende Mond und ein neuer Zyklus beginnt – genau wie jetzt gerade! Diese Periode markiert üblicherweise den Übergang zu milderen Temperaturen, auch wenn vereinzelt noch Frost auftreten kann. Wer diesen Zeitpunkt nutzt, darf sich auf eine reichhaltige Ernte und besonders köstliche Bohnen freuen.

So gelingt die Aussaat bei Ihnen zu Hause

Ackerbohnen sind Sonnenanbeter. Suchen Sie einen Platz, der einen Großteil des Tages von der Sonne verwöhnt wird. Lockern Sie den Boden gründlich auf und arbeiten Sie etwas Kompost ein – das versorgt die Erde mit Nährstoffen und erhöht Ihre Erfolgschancen deutlich. Nach dem sorgfältigen Vermischen ist Ihr Boden bereit für die Samen.

Setzen Sie die Samen in etwa 10 Zentimeter Tiefe und halten Sie zwischen den einzelnen Körnern jeweils 10 Zentimeter Abstand ein. Bedecken Sie alles mit einer Erdschicht und drücken Sie diese sanft an. Nun kommt der wichtigste Schritt: das Gießen (unverzichtbar, denn Ackerbohnen brauchen feuchte Erde zum Gedeihen). Nach drei Monaten Geduld steht die Ernte an!

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