Gartenarbeit genießen statt sich abrackern – geht das wirklich?
Die Freude am Garten verschwindet nicht mit den Jahren. Doch ab 60 verändern sich die Prioritäten: Komfort wird wichtiger, sich ständig wiederholende Bewegungen möchte man vermeiden, und Gewächse, die ohne dauerhafte Pflege gedeihen, rücken in den Fokus. Welche Pflanzen Sie wählen, entscheidet darüber, ob Garten und Terrasse weiterhin Vergnügen bereiten.
Nicht jede Pflanze eignet sich für unkompliziertes Gärtnern. Manche verlangen ständiges Gießen, regelmäßigen Rückschnitt oder intensive Aufmerksamkeit. Andere hingegen fügen sich perfekt in einen entspannten Garten ein, in dem Genuss vor Leistung steht.
Welche beliebten Pflanzen Ihnen das Leben schwer machen
Einige sehr populäre Gewächse erweisen sich mit zunehmendem Alter als unpraktisch. Anspruchsvolle alte Rosensorten, wasserdurstiges Einjahresgrün oder Sträucher mit häufigem Schnittbedarf können schnell zur Belastung werden. Dazu kommen krankheitsanfällige Pflanzen, die regelmäßige Behandlungen benötigen.
Solche Gewächse fordern dauernde Präsenz, oft ermüdende Handgriffe und erhöhte Wachsamkeit bei Wetterschwankungen. Das Ergebnis: Der Garten verwandelt sich in eine Ansammlung von Pflichten, obwohl er ein Ort der Erholung sein sollte. Wählen Sie stattdessen widerstandsfähige, mehrjährige Pflanzen, reduzieren Sie den Pflegeaufwand erheblich und bewahren gleichzeitig einen lebendigen, attraktiven Außenbereich.
Diese 3 Pflanzen machen Gartenarbeit zum Vergnügen
Die folgenden drei Gewächse überzeugen durch ihre Robustheit, ihren minimalen Pflegebedarf und ihre Fähigkeit, den Garten dauerhaft zu verschönern:
- Storchschnabel (Geranium): Anders als die klassische Geranie kehrt er jedes Jahr mühelos zurück, bedeckt den Boden effektiv und unterdrückt Unkraut.
- Lavendel: Benötigt wenig Wasser, verträgt Hitze ausgezeichnet, lockt Bestäuber an und parfümiert den Garten auf natürliche Weise.
- Funkien (Hosta): Ideal für schattige Bereiche, bietet üppiges dekoratives Blattwerk und verlangt kaum Eingriffe.
Ein weiterer Vorteil: Diese Pflanzen etablieren sich dauerhaft. Einmal gepflanzt, entwickeln sie sich selbstständig, strukturieren den Garten und müssen nicht jährlich erneuert werden – praktisch wartungsfrei.
Pflege ohne Mühe: So halten Sie die Pflanzen gesund
Der Storchschnabel braucht nur minimale Zuwendung. Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte genügt, um neues Wachstum anzuregen. Er verzeiht vergessenes Gießen großzügig und gedeiht in verschiedensten Böden – eine außerordentlich nachsichtige Pflanze.
Lavendel schätzt vor allem, in Ruhe gelassen zu werden. Durchlässiger Boden, sonniger Standort und ein jährlicher Schnitt nach der Blüte reichen völlig aus. Die Funkie benötigt hauptsächlich einen schattigen bis halbschattigen Platz und frischen Boden. Gelegentliches Gießen bei Trockenheit und das Entfernen beschädigter Blätter halten sie Jahr für Jahr in bester Verfassung.










