Dieses beliebte Obst aus Europa enthält die meisten Pestizide – Bio ist ein Muss

Warum ausgerechnet dieser Sommerfavorit gefährlich sein kann

Frisches Obst gehört für viele Menschen zum Sommer einfach dazu. Doch eine amerikanische Umweltorganisation enthüllt jetzt: Ausgerechnet eine der beliebtesten Früchte ist massiv mit Schadstoffen belastet. Die Ergebnisse sind alarmierend.

Wir alle kennen die Empfehlung, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Diese Regel hat einen guten Grund: Früchte versorgen unseren Körper mit lebenswichtigen Vitaminen und Ballaststoffen. Sie stärken das Immunsystem, beugen Krankheiten vor und schmecken fantastisch.

Allerdings gibt es einen Haken. Bestimmte Obstsorten sind deutlich stärker mit Pestiziden kontaminiert als andere. Das sollten Sie unbedingt wissen.

Diese Frucht führt die Pestizid-Rangliste an

Die Environmental Working Group hat Hunderte von Proben verschiedener Obst- und Gemüsesorten untersucht. Das erschreckende Ergebnis: Erdbeeren enthalten die höchste Pestizidkonzentration aller getesteten Früchte.

Direkt dahinter folgen Pfirsiche, Birnen, Nektarinen und Äpfel. Auch Weintrauben, Kirschen und Heidelbeeren landen weit oben auf der Liste. Entscheidend ist dabei allerdings, woher die Früchte stammen – denn die verwendeten Pestizide unterscheiden sich je nach Anbauregion erheblich.

Spanische Erdbeeren besonders problematisch

Nicht alle Erdbeeren sind gleichermaßen belastet. Besonders kritisch sind jedoch Früchte aus Spanien. Das deutsche Verbrauchermagazin Öko-Test analysierte vierzehn Erdbeer-Schalen aus spanischem Anbau – mit beunruhigendem Ergebnis.

In acht Proben wurden Pestizidrückstände nachgewiesen. Noch schlimmer: Die Tester fanden Ethirimol, ein Fungizid, das in der Europäischen Union verboten ist. Dieser Wirkstoff gilt als hochgiftig für Bienen und sollte längst vom Markt verschwunden sein.

So genießen Sie Erdbeeren ohne Gesundheitsrisiko

Die gute Nachricht: Sie müssen nicht auf Erdbeeren verzichten. Kaufen Sie stattdessen heimische Früchte. In Deutschland werden Erdbeeren typischerweise zwischen April und Juni geerntet – manche Sorten sogar bis in den frühen Herbst hinein.

Deutsche Produzenten unterliegen strengen Qualitätskontrollen, die Ihre Sicherheit deutlich erhöhen. Noch besser: Greifen Sie zu zertifizierten Produkten mit geschützter geografischer Angabe oder dem Biosiegel.

Die sicherste Variante überhaupt? Bauen Sie Ihre Erdbeeren selbst an. Im eigenen Garten wissen Sie genau, was auf Ihren Früchten landet – und was nicht. So können Sie den Sommer unbeschwert genießen, ohne sich Sorgen um versteckte Schadstoffe machen zu müssen.

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