Igel und Fledermäuse erwachen bald: 7 wichtige Schritte, wie Sie jetzt helfen können

Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht

Sobald die Temperaturen gegen Ende des Winters langsam steigen, beginnt die Natur allmählich zu erwachen. In unseren Gärten werden zahlreiche Tierarten, die mehrere Monate im Ruhezustand verbracht haben, schon bald wieder aktiv.

Während der kalten Jahreszeit verfallen bestimmte Tiere in einen tiefen Winterschlaf, um sowohl die Kälte als auch die Nahrungsknappheit zu überstehen. Ihr gesamter Organismus fährt drastisch herunter, die Herzfrequenz sinkt erheblich, und sie zehren ausschließlich von den Energiereserven, die sie im Herbst angelegt haben.

Diese Gartenbewohner verschlafen den Winter

Verschiedene Arten, die in europäischen Gärten heimisch sind, verbringen die Wintermonate im Winterschlaf. Diese überlebenswichtige Strategie ermöglicht es ihnen, wertvolle Energie zu sparen, wenn Insekten und andere Nahrungsquellen rar werden.

Zu den winterschlafenden Gartenbewohnern gehören insbesondere:

  • Der Igel, der sich in Laub- oder Holzhaufen verkriecht
  • Fledermäuse, die Unterschlupf in Hohlräumen oder Gebäuden suchen
  • Siebenschläfer und Gartenschläfer, nachtaktive kleine Nagetiere
  • Bestimmte Frosch- und Reptilienarten

Experten für Wildtiere bestätigen, dass diese Tiere in den Winterschlaf fallen, sobald die Temperaturen sinken und Nahrung schwer zu finden ist.

Kritische Phase beim Aufwachen aus dem Winterschlaf

Das Erwachen aus dem Winterschlaf stellt für diese Spezies eine besonders heikle Phase dar. Nach monatelanger Nahrungsabstinenz müssen die Tiere schnellstmöglich wieder zu Kräften kommen.

Beim Igel fällt diese sensible Zeit häufig mit den ersten milden Frühlingsnächten zusammen. Das Tier verlässt dann seinen schützenden Unterschlupf, um nach Insekten, Würmern oder anderen kleinen Beutetieren zu suchen.

Fledermäuse nehmen ihre nächtlichen Aktivitäten hingegen schrittweise wieder auf, sobald Insekten zurückkehren. Sie verlassen ihre Winterquartiere, um erneut auf Jagd zu gehen.

So unterstützen Sie die Tiere in Ihrem Garten optimal

Fachleute aus Gartenbau und Biodiversität raten dazu, natürliche Strukturen im Garten zu bewahren, um diesen Arten durch die kritische Übergangszeit zu helfen. Mit einigen unkomplizierten Maßnahmen können Sie in Ihrem Garten die Anwesenheit dieser nützlichen Tiere fördern:

  • Laub- oder Totholzhaufen liegen lassen, die als Unterschlupf dienen
  • Auf chemische Mittel verzichten, die das Insektenaufkommen verringern
  • Ein Igelhaus oder eine kleine Schutzhütte aufstellen
  • Einen Gartenbereich naturnah und wild belassen

Diese gezielten Maßnahmen schaffen ein günstiges Umfeld für Arten, die aus dem Winterschlaf erwachen und zu Frühlingsbeginn dringend Schutz und Nahrung benötigen.

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist

Die kommenden Wochen sind entscheidend. Wer seinen Garten rechtzeitig vorbereitet, gibt den erwachenden Tieren eine echte Überlebenschance. Ein naturnah gestalteter Garten wird nicht nur zum Refugium für Igel und Fledermäuse, sondern fördert die gesamte lokale Artenvielfalt nachhaltig.

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