Wenn die ersten Knospen erscheinen, verwandelt Martha Stewart ihr Zuhause
Kaum zeigen sich die ersten zarten Triebe, füllt sich das Reich von Martha Stewart mit Vasen voller leuchtender Farben. In ihren Räumen kommt der Frühling niemals allein – er zieht ein als üppige Blumenarrangements, die im Eingangsbereich stehen, den Tisch schmücken oder neben Fenstern Platz finden. Die Blüten, für die sie sich entscheidet, sollen nicht einfach nur hübsch sein. Sie müssen die Jahreszeit erzählen, mit Bewegung, Duft und spannenden Gegensätzen.
Im Laufe der Jahre hat die Lifestyle-Expertin eine ganz eigene Farbpalette entwickelt, um einen Frühlingsstrauß zu kreieren, der aussieht wie aus einem Hochglanzmagazin. In ihrem eigenen Blog erklärt sie, dass sie lieber einige charakteristische Blumen bevorzugt statt eines komplizierten Durcheinanders. Alle haben etwas gemeinsam: Sie blühen zur selben Zeit und zeigen sich in Nuancen von zartem Rosa bis zum strahlendsten Gelb. Welche das genau sind, verraten wir jetzt.
Diese fünf Frühlingsblumen liebt Martha Stewart besonders
Für ihre ersten Arrangements greift Martha Stewart zu fünf unverzichtbaren Favoriten: Tulpen, Flieder, Mohn, Rosen und Lilien. Tulpen bringen Farbfülle und lebendige Dynamik mit, da sich ihre Stiele im Wasser weiter biegen und bewegen. Flieder sorgt für Volumen und intensiven Duft. Mohnblumen setzen leuchtende, luftige Akzente, während Rosen das Ensemble sanfter machen und Lilien mit ihren großen, grafischen Blütenkelchen Struktur geben.
Um diese Mischung perfekt in Szene zu setzen, experimentiert Martha Stewart ausgiebig mit verschiedenen Gefäßen. Sie schätzt Vasen mit schmalem Hals, die die biegsamen Tulpenstiele bündeln, flache Schalen für die Kombination von Tulpen und Mohn sowie hohe Vasen, in denen sich Fliederrispen entfalten können. Besonders mag sie auch Blumenigel – diese stacheligen Metallscheiben am Vasenboden. Sie zögert nicht, ein einfaches Einmachglas mit einem Gitter oder Blumenigel in ein elegantes Gefäß zu verwandeln.
Profitricks: So behandelt man Tulpen, Flieder, Mohn, Rosen und Lilien richtig
Die von Martha ausgewählten Blumen verlangen bestimmte Handgriffe, um länger zu halten. Mohnblumen beispielsweise sind wunderschön, aber empfindlich: Sie empfiehlt, die Basis des frisch geschnittenen Stiels sofort über einer Kerze oder einem Feuerzeug zu versiegeln. Das stoppt den milchigen Saft und verhindert, dass die Blüte schlaff wird. Bei Tulpen rät sie, die Stiele schräg anzuschneiden und dann vorsichtig mit einer feinen Nadel direkt unter der Blüte durchzustechen – das verbessert die Wasseraufnahme deutlich.
Flieder und andere Blumen mit holzigen Stielen wirken oft einschüchternd, doch Martha Stewart behandelt sie unkompliziert: schräger Schnitt, dann leichtes Anklopfen der Basis mit einem Hammer oder schwerem Gegenstand, um den Stiel zu spalten und mehr Aufnahmeflächen zu schaffen. Rosen und Lilien brauchen vor allem sorgfältiges Entfernen der unteren Blätter, die niemals im Wasser stehen dürfen. Bei Lilien entfernt sie zusätzlich einen Teil der Staubgefäße, um Pollenflecken zu vermeiden und die Blütenblätter makellos zu halten.
Einen Frühlingsstrauß nach Martha Stewart komponieren und frisch halten
Sobald die Stiele vorbereitet sind, baut Martha ihren Strauß in Schichten auf. Sie beginnt mit den strukturgebenden Elementen wie Flieder und Lilien, die das Grundgerüst bilden. Danach kommen Tulpen und Rosen, die sie in kleinen Farbgruppen verwendet, um großzügige Farbflächen zu erzeugen. Mohnblumen fügt sie zum Schluss hinzu, etwas höher platziert, damit sie Bewegung und einen Hauch Verspieltheit einbringen.
Damit der Strauß lange hält, wechselt sie das Wasser alle zwei Tage, stellt die Vase nicht in direktes Sonnenlicht und schneidet die Stiele leicht nach. So bleibt das Arrangement mehrere Tage lang frisch, geschmeidig und leuchtend.










