Gärtner schwören auf diese weiße Blume – Tauben bleiben garantiert fern

Eine einfache Pflanze löst das Taubenproblem endgültig

Zerfressene Kohlblätter, ausgerissene Setzlinge und Terrassen voller Taubenkot – wer einen Garten oder Balkon besitzt, kennt diese Szenarien nur zu gut. Viele Hobbygärtner kämpfen verzweifelt mit Netzen, Spikes auf den Geländern oder teuren Abwehrmitteln, ohne wirklich Erfolg zu haben. Doch was wäre, wenn die Lösung in einer unscheinbaren Blume liegt, die uns kaum auffällt, aber Tauben massiv beunruhigt?

Britische Gartenexperten haben eine faszinierende Entdeckung gemacht: Tauben reagieren nicht nur auf Gerüche oder Geräusche, sondern auch intensiv auf bestimmte Farben. Besonders die Farbe Weiß wirkt auf diese Vögel wie ein echtes Warnsignal. Wer geschickt weiße Blumen als natürliche Taubenabwehr einsetzt, kann rund um Gemüsebeet oder Balkon eine Zone schaffen, die diese gefiederten Störenfriede instinktiv meiden. Die entscheidende Frage: Welche Pflanze eignet sich am besten, und wie platziert man sie richtig?

Weshalb reagieren Tauben so empfindlich auf Weiß im Garten

Diese Körnerfresser haben es vor allem auf Samen, junge Triebe und zartes Blattgrün abgesehen. Die Royal Horticultural Society bestätigt, dass Kohl, Brokkoli, Erbsen oder Obstbäume zu ihren Lieblingszielen gehören – oft bleiben nur die Blattrippen übrig. Um solche Schäden zu verhindern, erklären Fachleute vom Sefton Meadows Garden Centre: „Weiß signalisiert Gefahr für Vögel, ähnlich wie Rot als Warnfarbe für Menschen wirkt.“ Die weißen Markierungen in ihrem Gefieder dienen bereits als Alarmsignal unter Artgenossen.

Wenn plötzlich ein Beet oder Rabatte voller weißer Blüten erscheint, erinnert dieser starke Kontrast Tauben an ihre visuelle Gefahrensprache. Statt sich zum Picken niederzulassen, ändern sie lieber die Flugrichtung und suchen sich einen anderen Platz. Diese Idee einer weißen Schutzbarriere verbreitet sich unter britischen Hobbygärtnern rasant – sie umgeben gefährdete Bereiche mit einem Ring heller Blüten. Unter den verwendeten Sorten sticht eine Rose besonders hervor: die Sorte ‚Iceberg‘.

Rosensorte Iceberg und weitere weiße Blumen gegen Taubenplage

Die Rose ‚Iceberg‘ gilt als absolut zuverlässig für diesen Zweck: Den ganzen Sommer über bildet sie cremeweiße Blüten, die wie leuchtende Wolken wirken. Eine gut etablierte Pflanze erreicht etwa eineinhalb Meter Höhe und knapp einen Meter Breite – das ergibt eine deutlich sichtbare weiße Masse aus der Vogelperspektive. Als niedrige Hecke rund ums Gemüsebeet oder entlang des Balkongeländers gepflanzt, wird sie zum klaren Signal, das Tauben lieber umfliegen.

Wer keine Rosen mag oder ungeeigneten Boden hat, sollte dennoch auf verschiedene weiße Blüten setzen, um das visuelle Signal zu verstärken. Kleine Stauden wie die Weißkelchblume (Nierembergia) bilden weiße Blütenkissen von maximal dreißig Zentimetern Höhe. Stechäpfel, auch Engelstrompeten genannt, tragen große weiße Trichterblüten, die sich abends öffnen und morgens schließen – ebenso eindrucksvoll für die gefiederten Besucher.

So platzieren Sie weiße Blumen optimal gegen Tauben

Im Gemüsegarten empfiehlt sich ein heller Schutzgürtel um die am stärksten betroffenen Beete. Man kann ‚Iceberg‘-Rosen oder weiße Hortensien entlang des Zauns aufreihen, dann weiße Petunien in Kästen näher an Salat und Kohl heranrücken.

Auf dem Balkon funktioniert dieselbe Strategie mit rechteckigen Pflanzgefäßen voller weißer Blüten am Geländerrand. Zur Verstärkung lässt sich diese Sichtbarriere mit Ringelblumen, Duftgeranien oder Raubvogelattrappen in größerer Höhe kombinieren – so entsteht ein mehrschichtiger Abwehreffekt, der Tauben nachhaltig fernhält.

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