Diese Plastikboxen im Schuppen verbergen 7 geniale Gartentricks – und eine unterschätzte Gefahr

Vergessene Schätze in Ihrer Garage werden zu Gartenhelfern

In zahllosen Garagen stapeln sich übergroße Kunststoffbehälter – manche vollgestopft mit Krimskrams, andere komplett leer. Sie wirken sperrig, niemand bringt es übers Herz sie wegzuwerfen, und schließlich verstauben sie in irgendeiner Ecke. Dabei können diese Aufbewahrungsboxen zur Grundlage eines ertragreichen Gemüsebeets, eines Mini-Gewächshauses oder eines Kräutergartens auf dem Balkon werden. Vorausgesetzt, man nutzt sie mit etwas System.

Wer diese Behälter wiederverwendet, spart sich den Kauf teurer Großtöpfe, reduziert Abfall und macht Gärtnern selbst auf kleinster Terrasse möglich. Aufbewahrungsboxen im Garten eignen sich für Gemüse, Blumen oder Kräuter, erfordern jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen: Boden durchlöchern, die richtige Erdmischung wählen und einen durchdachten Standort finden. Denn falsch aufgestellt, verwandeln sie sich tatsächlich in bevorzugte Verstecke für Schlangen und andere ungebetene Gäste. Ein Detail, das alles verändert.

Warum ausgediente Plastikbehälter wahre Verbündete für Ihren Garten sind

Diese großvolumigen Behälter, ursprünglich für Spielzeug oder Wäsche gedacht, bieten genau das, was Pflanzen lieben: ausreichend Platz für Wurzeln, robuste Seitenwände und ein Format, das sich leicht verschieben lässt. Ein einzelner Kunststoff-Aufbewahrungsbehälter reicht bereits für eine kleine Salatecke, einige Cherrytomaten oder eine bunte Mischung einjähriger Blumen. Für Garteneinsteiger ist dies eine unkomplizierte Methode, um Hochbeet-Gärtnern auszuprobieren.

Allerdings muss das Innere sorgfältig vorbereitet werden. In jedem Pflanzgefäß verdichtet sich Erde mit der Zeit durch Gießwasser, sodass sich an der Oberfläche eine Kruste bildet, die Wasser und Luft blockiert. Bei bereits bepflanzten Boxen belebt ein leichtes Abtragen von etwa drei Zentimetern verbrauchter Erde die Wurzeln neu. Beim Befüllen eines frischen Behälters hält eine Mischung aus ungefähr 50 Prozent angereicherter Pflanzerde, 25 Prozent reifem Kompost und 25 Prozent Flusssand das Substrat locker und gut durchlässig.

7 clevere Einsatzmöglichkeiten für Aufbewahrungsboxen im Garten

Sobald die Grundlagen geschaffen sind, lassen sich diese Behälter für zahlreiche pfiffige Zwecke umfunktionieren. Mit einigen Bohrlöchern und etwas Pflanzerde entstehen echte Multifunktionsmodule. Zur besseren Übersicht folgen sieben Hauptanwendungen für Aufbewahrungsboxen im Garten, die sowohl für große Nutzgärten als auch für urbane Balkone geeignet sind.

  • Große Aufbewahrungsbehälter in erhöhte Pflanzgefäße verwandeln
  • Flache Plastikschubladen als vertikales Mini-Gewächshaus für Setzlinge nutzen
  • Niedrige Boxen für einen Kräutergarten einsetzen
  • Geschütztes Mini-Gemüsebeet mit durchlöchertem Deckel, Bögen und Vlies bauen
  • Mehrere flexible Pflanzsäcke in einer breiten Kunststoffschale platzieren
  • Samenpäckchen in durchsichtigen Behältern ordnen und sortieren
  • Eimer und große Behälter als kostengünstige Übertöpfe für Pflanzen umfunktionieren

Große Boxen lassen sich in echte erhöhte Pflanzgefäße umwandeln: einfach Boden durchbohren, mit der richtigen Mischung füllen und Salat, Radieschen oder Blumen einpflanzen. Geschlossene Schubladen schaffen ein feuchtes Mini-Gewächshaus für Aussaaten, während flache Behälter perfekt Basilikum, Schnittlauch oder Petersilie auf dem Fensterbrett beherbergen.

Aufbewahrungsboxen im Garten sicher aufstellen

Experten weisen darauf hin, dass Schlangen nach Kühle, Schatten und Ruhe suchen – genau das finden sie unter Kisten oder Kunststoff-Aufbewahrungsboxen, die direkt auf dem Boden stehen. Um dieses Risiko zu minimieren, erhöhen Sie Ihre Behälter auf Platten oder einer Palette und halten Sie die Umgebung frei von hohem Gras oder Geröllhaufen.

Damit Ihre Behälter lange halten, reinigen Sie diese jede Saison mit klarem Wasser und kaschieren Sie dann den Kunststoff mit einer Holzverkleidung oder hängenden Pflanzen: garantiert gepflegter Garteneffekt.

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