Winterschlaf mit Unterbrechungen: Was Igel wirklich brauchen
Während der kalten Monate ziehen sich Igel zur Winterruhe zurück. Doch anders als viele vermuten, schlummern die stacheligen Gartenbewohner keineswegs durchgehend. Immer wieder erwachen sie aus ihrem Schlaf – und machen sich auf die Suche nach Nahrung.
Bei frostigen Temperaturen wird das natürliche Nahrungsangebot dramatisch knapper. Genau deshalb ist es entscheidend, den kleinen Säugetieren gezielt Futter anzubieten. Was kaum jemand weiß: Es gibt eine besondere Leckerei, die Igel geradezu verrückt macht – und die sie garantiert immer wieder in Ihren Garten lockt!
Proteinreiche Kost: Diese Nahrung hilft Igeln durch die Kälte
Um die stacheligen Gartenhelfer sicher durch die schwierige Jahreszeit zu bringen, sollten Sie ihre Ernährung gezielt unterstützen. Eiweißreiche Mahlzeiten liefern die nötige Energie zum Überleben. Folgende Futteroptionen eignen sich hervorragend:
- Insekten aller Art: Regenwürmer, Grillen, Raupen, Asseln oder Nachtfalter
- Kleine Beutetiere: Mäuse, Wühlmäuse oder ähnliche Kleinsäuger
- Hochwertiges Katzenfutter: Achten Sie auf qualitative Trockenfuttervarianten
- Mageres Fleisch: Gekochtes Hühnchen oder fettfreies Rinderhack
- Frisches Obst: Äpfel ohne Kerne, Birnen, Bananen, Erdbeeren oder Himbeeren
- Gedünstetes Gemüse: Kleine Mengen von Karotten, Zucchini oder grünen Bohnen
- Spezialfutter: Im Fachhandel erhältliche Igel-Nahrung
Vergessen Sie nicht, eine flache Schale mit frischem Wasser bereitzustellen – auch im Winter müssen die Tiere trinken können.
Dieses Frühstücksgericht ist der absolute Favorit bei Igeln
Obwohl Igel viele der genannten Futtersorten schätzen, gibt es eine wahre Delikatesse, von der sie einfach nicht genug bekommen können: Rührei! Ob als Omelett zubereitet oder hartgekocht – Eier sind eine fantastische Proteinquelle.
Sie helfen den geschwächten Tieren, mitten im Winter wieder zu Kräften zu kommen. Wenn Sie einige Stücke Rührei in Ihrem Garten auslegen, bieten Sie den stacheligen Besuchern eine schmackhafte und nährstoffreiche Mahlzeit. Die Wahrscheinlichkeit steigt deutlich, dass sie regelmäßig wiederkommen!
Giftige Gefahr: Diese Lebensmittel sind absolut tabu
Trotz ihres vielseitigen Appetits gibt es Nahrungsmittel, die für Igel gefährlich oder sogar tödlich sein können. Milchprodukte jeglicher Art führen zu schweren Verdauungsstörungen und sollten strikt gemieden werden.
Auch Trockenfrüchte, stark gesalzene oder gezuckerte Speisen sowie gewürzte oder industriell verarbeitete Nahrung reizen den empfindlichen Magen der Tiere erheblich. Besonders kritisch: Zwiebeln und Knoblauch wirken hochgiftig auf Igel.
Eine ausgewogene, artgerechte Fütterung ist daher unerlässlich, um die Gesundheit dieser nützlichen Gartenbewohner zu schützen und zu erhalten.










