Im Winter brauchen Ihre Hühner diese Zutat für erstklassige Eier

Legen Hühner auch bei Kälte noch ausreichend Eier?

Während Garten und Hühnerstall unter winterlichen Bedingungen leiden, stellt sich eine wichtige Frage: Was geschieht mit der Eierproduktion? Können Hennen bei Frost überhaupt noch legen, und entspricht die Qualität den Standards von Frühling oder Sommer?

Anders als Bären halten Hühner keinen Winterschlaf. Dennoch verlangsamt sich ihre Aktivität deutlich, sobald die Temperaturen fallen. Das gilt besonders für Legehennen. Die gute Nachricht: Diese gefiederten Nutztiere produzieren das ganze Jahr über Eier – selbst in den kältesten Monaten.

Allerdings sinkt die Legeleistung spürbar. Drei Faktoren bestimmen hauptsächlich die Eiproduktion: Lichtmenge, Temperatur und Nahrungsqualität. Kürzere Wintertage bedeuten weniger natürliches Licht – ein entscheidender Auslöser für den Eisprung bei Hennen.

Für optimale Legeleistung benötigen Hühner etwa 14 bis 16 Stunden Tageslicht. Bei weniger Licht drosseln die Tiere ihre Produktion erheblich oder stellen sie zeitweise komplett ein.

Künstliche Beleuchtung als Lösung?

Trotz dieser natürlichen Einschränkungen existieren Möglichkeiten zur Förderung der Eiablage. Zusätzliche Lichtquellen im Stall können die erforderliche Helligkeit gewährleisten und die Produktion stabilisieren.

Viele Halter setzen auf diese Methode. Wichtig bleibt jedoch, natürliche Rhythmen zu respektieren. Übermäßiger Stress durch falsche Beleuchtung schadet der Gesundheit der Tiere langfristig.

Wintereier: Minderwertig oder sogar besser?

Eier aus der kalten Jahreszeit erreichen grundsätzlich dieselbe Qualität wie Sommereier – vorausgesetzt, die Hennen bleiben gesund und erhalten hochwertiges Futter. Unter optimalen Bedingungen können Wintereier sogar nährstoffreicher ausfallen.

Der Grund liegt im veränderten Energiehaushalt. Während Hühner im Winter weniger körperliche Aktivität zeigen, investieren sie mehr Energie in die Aufrechterhaltung ihrer Körperwärme. Folglich brauchen sie eine reichhaltige und ausgewogene Ernährung, um den erhöhten Energiebedarf durch Kälte auszugleichen.

Eine qualitativ hochwertige Nährstoffzufuhr – insbesondere Proteine und Mineralien – fördert hervorragende Eiqualität. Das Resultat: intensiv gefärbte Dotter und feste Konsistenz.

Was passiert bei unzureichender Fütterung?

Erhalten Hennen im Winter keine angepasste Nahrung, zeigen die Eier deutliche Defizite. Sie fallen kleiner aus oder weisen dünnere, brüchigere Schalen auf. Der Mangel an verfügbaren Nährstoffen beeinträchtigt direkt die Eierbildung.

Um durchgehend hochwertige Eier zu garantieren, müssen Hühnerhalter auf eine ausgewogene Kost achten. Besonders Vitamine und essenzielle Mineralien spielen eine Schlüsselrolle.

Diese unverzichtbare Zutat gehört jetzt in den Futtertrog

Die Winterernährung Ihrer Hennen sollte kraftspendende Komponenten enthalten. Empfehlenswert sind Hafer oder Mais als Energielieferanten.

Zur Förderung der Legetätigkeit eignen sich kohlenhydratreiche Getreidesorten hervorragend. Zerkleinerte Austernschalen liefern reichlich Kalzium und stärken die Eierschalen spürbar.

Den notwendigen Proteinanteil decken Sie mit warmem Futterbrei ab – zubereitet aus Gemüse oder Speiseresten. Diese Kombination versorgt Ihre gefiederten Freunde optimal durch die kalte Jahreszeit.

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