Schluss mit grünen Fugen: Das überraschende Mini-Tool für 99 Cent
Terrasse überwuchert, Gartenwege vermoost, Fugen voller störender Graspflanzen – Unkraut zwischen Pflastersteinen verdirbt jeden schönen Außenbereich. Man rupft es aus, es sprießt zurück. Man verschiebt die Arbeit, es breitet sich weiter aus. In der Gartenabteilung einer bekannten Kette sorgt nun ein kleines Helferlein für unter einem Euro für erstauntes Aufsehen bei Terrassenbesitzern.
Diese hartnäckigen Gewächse stören nicht bloß optisch. Wenn sie die Zwischenräume erobern, können sie das Fugenmaterial aufweichen und langfristig sogar einzelne Steine anheben. Viele Hausbesitzer meiden mittlerweile chemische Unkrautvernichter – diese stehen im Verdacht, Böden und Grundwasser zu belasten, außerdem ist ihre Anwendung heute stark eingeschränkt. Mechanische und preiswerte Lösungen rücken daher in den Fokus. Doch warum macht ausgerechnet dieses winzige Werkzeug so viel von sich reden?
Warum Unkraut in Pflasterfugen zur echten Herausforderung wird
Zwischen den Platten einer Terrasse oder den Steinen eines Weges sammelt sich in jedem noch so schmalen Spalt Staub, Sand und vom Wind herangetragenes Saatgut. Bei Feuchtigkeit keimen dort rasch Gräser und Moos. Das Ergebnis wirkt ungepflegt, besonders an Rändern und selten betretenen Stellen, wo die Pflanzen ungestört wuchern können.
Auf kleiner Fläche lässt sich das Grünzeug noch von Hand entfernen, doch sobald mehrere Quadratmeter anstehen, wird die Aufgabe mühsam und zeitraubend. Chemische Mittel sind weder umweltfreundlich noch zuverlässig gegen festsitzendes Moos. In diesem Zusammenhang gewinnt die mechanische Unkrautbekämpfung an Bedeutung: Fugenkratzer, Schaber und vor allem Fugenbürsten für Pflastersteine reinigen die Zwischenräume gründlich, ohne den Belag zu beschädigen.
Die Fugenbürste von Action – ein Schnäppchen für 0,99 Euro
In dieser Kategorie sticht die Fugenbürste von Action durch ihren Minipreis hervor. Für rund 0,99 Euro erhält man das Modell Garden Touch (Artikelnummer 2534842): einen kleinen Holzkopf aus FSC-zertifiziertem Waldbestand laut Anbieter, bestückt mit äußerst steifen Stahldrahtborsten. Am Ende befindet sich ein Metallhaken zum Auskratzen der Fugen, bevor die Bürste den Feinschliff übernimmt.
Diese Handbürste wird ohne Stiel angeboten, lässt sich aber auf einen 125 Zentimeter langen Holzstiel schrauben, der für etwa 2,99 Euro erhältlich ist (Artikelnummer 3008221). Aufrechtes Arbeiten schont den Rücken erheblich, besonders wenn größere Terrassen oder längere Wege anstehen. Das Werkzeug eignet sich für Betonsteine, Pflastersteine und widerstandsfähige Natursteine mit Moosbefall – bei empfindlicheren Materialien sollte man den Druck entsprechend anpassen.
So setzt man die Action-Fugenbürste richtig gegen Unkraut ein
Für beste Ergebnisse empfiehlt sich die Arbeit nach einem Regenschauer oder das leichte Befeuchten der Fugen – dann lösen sich Wurzeln deutlich leichter. Zunächst fährt man mit dem Metallhaken entlang jeder Fuge, um Grasbüschel und angesammmeltes Moos herauszulösen. Gleichmäßige Bewegungen sind wichtig, ohne so stark zu drücken, dass die Steinkanten Schaden nehmen. Anschließend befreit die Bürste die Zwischenräume von letzten Erd- und Pflanzenresten. Der Ablauf lässt sich in wenige klare Schritte gliedern.
- Den Haken in der Fuge entlangziehen und dabei zu sich heranführen, um das Unkraut anzuheben.
- Mit den Stahlborsten kräftig bürsten, um Wurzeln und Moos vollständig zu entfernen.
- Gelöste Pflanzenteile zusammenkehren oder absaugen.
Ein letzter Tipp verlängert die Lebensdauer des Helfers: Nach Gebrauch die zwischen den Drahtborsten hängende Erde entfernen und die Bürste trocken und geschützt lagern. Regelmäßige Durchgänge bremsen den Neuaustrieb und verhindern, dass Wurzeln zu tief eindringen. Zu diesem Preis ermöglicht diese Handbürste saubere Terrassen und Wege, während man gleichzeitig auf chemiefreie Unkrautbekämpfung setzt.










