7 unverzichtbare März-Pflanzungen: Diese Kulturen entscheiden jetzt über Ihre Ernte

Warum der März im Garten über Erfolg oder Misserfolg entscheidet

Der März bringt Hobbygärtner in Aufregung: Längere Tage, aufgetauter Boden und verlockende Saatgutkataloge wecken den Tatendrang. Doch nicht jede Pflanze verträgt bereits die kühlen Nächte – wenige Wochen Fehlplanung können eine komplette Ernte vernichten.

Die Kunst liegt darin, sich auf Kulturen zu fokussieren, die von der milden Frühjahrskälte profitieren. Gewisse Pflanzen verzeihen es Ihnen nicht, wenn Sie den März verpassen.

Der richtige Zeitpunkt: Wann der Boden tatsächlich bereit ist

Statt blind dem Kalender zu folgen, sollten Sie Ihren Boden beobachten. Sobald die Erde abgetrocknet ist und 8 bis 10 °C Bodentemperatur erreicht, können robuste Gemüsesorten ins Freiland.

In geschützten Südlagen beginnt die Saison oft Anfang März. Nordische Gärten oder Höhenlagen starten besser in der zweiten Monatshälfte. Die Pflanzen teilen sich in zwei Kategorien: Kälteresistente Direktsaaten wie Erbsen, Dicke Bohnen, Spinat, Radieschen und Karotten einerseits. Wärmeliebende Arten wie Tomaten, Paprika und Basilikum andererseits – diese brauchen vorerst ein warmes Zimmer oder beheiztes Gewächshaus.

Diese Gemüse und Blumen müssen jetzt in die Erde

Im Nutzgarten legt der März das Fundament für Frühjahrs- und Sommerernten. Radieschen, Frühkarotten, Spinat und Pflücksalate werden in feinen Reihen ausgesät, sobald sich der Boden bearbeiten lässt. Spinat ist bereits 45 bis 50 Tage nach der Aussaat erntereif.

Erbsen bevorzugen Saatrillen von 2 bis 3 cm Tiefe bei rund 10 °C Bodentemperatur – sie keimen innerhalb von ein bis zwei Wochen. Dicke Bohnen sprießen noch schneller in fünf bis sieben Tagen und bescheren Ihnen im Frühsommer reichlich Ernte. Pflanzen Sie außerdem Kartoffeln in 10 cm Tiefe mit 30 bis 40 cm Abstand sowie Steckzwiebeln, Knoblauch und Schalotten.

Für einen Garten voller Schönheit und Nutzen empfehlen sich diese Blumen:

  • Zinnien und Kapuzinerkresse vorziehen Sie in Töpfen drinnen, um sie nach den Eisheiligen ins Freie zu setzen.
  • Knopfkraut mit seinen luftigen weißen Dolden säen Sie im März unter Schutz aus – achten Sie beim Umpflanzen auf die empfindliche Pfahlwurzel.
  • Chinesisches Vergissmeinnicht keimt vier Wochen vor dem letzten Frost und schmückt bereits im ersten Jahr mit blauen, rosa oder violetten Akzenten zwischen den Gemüsereihen.

Obstgehölze und Beerenfrüchte: Letzte Chance für maximalen Ertrag

Im Obstgarten läuft die Zeit für wurzelnackte Gehölze ab. Apfel-, Birn- und Kirschbäume gedeihen in frischer, durchlässiger Erde an sonnigen bis halbschattigen Standorten – jetzt gepflanzt, wurzeln sie vor der Sommerhitze ein. Maulbeerbäume bevorzugen ebenfalls vollsonnige Plätze mit gut drainiertem Boden und belohnen Ihre Geduld nach einigen Jahren mit extrem süßen Früchten.

Beerenobst liefert noch schneller Ergebnisse. Im März gepflanzte Erdbeeren tragen bei leichtem, gut gemulchtem Boden bereits im Sommer erste Früchte. Himbeeren und Johannisbeeren entwickeln jetzt kräftige Wurzelsysteme, bevor mögliche Juli-Trockenheit einsetzt – ein einfacher Mulchschutz genügt gegen letzte Fröste.

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