Dieses Gartengerät ist in Frankreich jetzt verboten – bis zu 750€ Strafe drohen

Wenn die Sonne lockt: Vorsicht bei der Gartenarbeit

Die ersten Sonnenstrahlen geben neue Energie. Höchste Zeit, den Garten auf Vordermann zu bringen. Doch Achtung: Wer dabei auf ein bestimmtes Werkzeug zurückgreift, riskiert empfindliche Strafen. In Frankreich ist ein einst beliebtes Gartengerät mittlerweile komplett verboten. Was dahintersteckt und welche Konsequenzen drohen, erfahren Sie hier.

Frühjahrsputz im Garten – aber bitte regelkonform

Mit den warmen Tagen steht die Gartenpflege ganz oben auf der Liste. Jetzt heißt es: aufräumen, säubern und alles für den Sommer vorbereiten. In bestimmten Regionen sind diese Arbeiten besonders wichtig, um Waldbrände zu verhindern. Doch beim Umgang mit Grünschnitt ist Vorsicht geboten.

Seit 2011 gilt in Frankreich ein striktes Verbrennungsverbot für Gartenabfälle. Der Grund: Beim Verbrennen entstehen gesundheits- und umweltschädliche Substanzen. Nur in Ausnahmefällen – etwa zur Bekämpfung invasiver Pflanzen – können lokale Behörden Sondergenehmigungen erteilen. Informationen dazu gibt es bei den zuständigen Ämtern.

Das besagte Gerät finden Sie auch nicht mehr im Handel, wie das Portal The Connexion berichtet. Die Zeiten haben sich geändert.

Warum dieses verbotene Werkzeug richtig teuer werden kann

Seit 2020 sind Gartenabfall-Verbrennungstonnen in Frankreich nicht mehr zugelassen. Diese Maßnahme soll Brandgefahren reduzieren – besonders während Trockenperioden – und die Umwelt schützen. Wer das Gerät dennoch nutzt, dem droht eine Geldstrafe von 750 Euro. Bei Unfällen kann es noch deutlich teurer werden.

Dabei gibt es praktische Alternativen für Grünschnitt: kommunale Abholservices oder die Abgabe bei der Recyclingstation. Französische Geschäfte dürfen diese Geräte nicht mehr verkaufen. Selbst wer online bei ausländischen Händlern bestellt, macht sich strafbar.

Trotz des Verbots verbrennen laut ADEME (Agentur für Umwelt und Energiekontrolle) noch immer etwa 15 Prozent der Gartenbesitzer ihre Abfälle. Eine riskante Praxis – sowohl für die Sicherheit als auch für den Geldbeutel.

Grünschnitt entsorgen: Clevere Wege statt verbotener Geräte

Was genau zählt eigentlich zu Gartenabfällen? Alle pflanzlichen Reste aus Ihrem Außenbereich. Geschnittene Äste, Rasenschnitt, Herbstlaub oder Heckenschnitt – all das fällt in diese Kategorie. Sie entstehen hauptsächlich bei der Gartenpflege und Instandhaltung.

Werfen Sie diese natürlichen Materialien nicht einfach weg – und verbrennen Sie sie schon gar nicht. Warum? Weil sie sich hervorragend durch Kompostierung verwerten lassen. So reduzieren Sie aktiv Abfall und leisten einen Beitrag zum Umweltschutz.

Sind Sie bereit, Ihre Gartenabfälle verantwortungsvoll zu handhaben und auf den Verbrenner zu verzichten – dieses überholte Relikt aus vergangenen Tagen?

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